KUNSTMUSEUM WINTERTHUR
SCHWEIZ
- Adresse: Museumsstrasse 52,
CH - 8402 Winterthur
- Öffnungszeiten:
Di 10-20 Uhr
Mi- So 10- 17 Uhr
Mo geschlossen
- Eintritt: 10,- (ermäßigt 7,- Fr.)
- Führungen: jeden Dienstag 18.30 Uhr und nach Vereinbarung
- Internet: http://www.kmw.ch
Die Gemeinde Winterthur verfügt über fünf Kunsthäuser (Museum Briner und Kern, Museum Oskar Reinhart, Sammlung Oskar Reinhart, Villa Flora und Kunstmuseum), die nicht miteinander konkurrieren, sondern sich ausdrücklich ergänzen wollen.
Das Kunstmuseum Winterthur hat es sich in diesem Rahmen zur Aufgabe gemacht, Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit dem heutigen „Altbau“ 1916 eröffnet, erhält es 1995 einen Erweiterungsbau, welcher über eine Passarelle mit dem ursprünglichen Museumsgebäude verbunden ist.
Auf insgesamt 2100 qm Ausstellungsfläche werden sowohl regionale als auch nationale und internationale Werke präsentiert. Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung Bilder, Skulpturen, Objekte und Graphiken. Der Altbau ist der Kunst der Jahrhundertwende ( Monet, van Gogh, Redon, Bonnard, Vuillard, Vallotton), dem Kubismus ( Braque, Gris, Leger, Picasso) und weiteren Strömungen der klassischen Moderne
( Ernst, Kandinsky, Klee, Magritte, Miro, Schlemmer) gewidmet. Unter den Skulpturen befinden sich Werke von Rodin, Rosso, Maillol, Lehmbruck und Brancusi. Im Erweiterungsbau findet sich abstrakte Kunst der 20er und 30er Jahre ( Arp, Calder, Mondrian, Taeuber- Arp), Kunst der Nachkriegszeit ( Giacometti, Morandi) und der Gegenwart ( Guston, Kelly, Marden, Richter). Temporäre Ausstellungen ( etwa 6 jährlich) werden in der Regel im Neubau gezeigt.
Neben der Präsentation der Werke werden weiter Stücke angekauft, Vorhandene verliehen sowie Restaurierungen vorgenommen.
Zum Museum gehört außerdem eine Bibliothek des Kunstvereins ( neben dem auch noch ein Galerieverein besteht) mit 6 laufenden Zeitschriften sowie zahlreichen Büchern und Katalogen.
Soweit entspricht das Winterthurer Kunstmuseum dem klassischen Kunstmuseumskonzept. Es bietet aber darüber hinaus mehr: Veranstaltungen, Publikationen und museumspädagogische Angebote.
Im September 1999 wird beispielsweise ein erfolgreiches Symposium mit dem Titel " Museumsland Schweiz- Wachstum ohne Grenzen ? " abgehalten, welches die Aufgaben des Museums in einem sich verändernden Umfeld thematisiert und Strategien zur Ressourcenoptimierung entwickelt.
Regelmäßige Vorträge- das "Museum am Mittag" 1 bis 2 mal im Monat- sowie eine Vortragsreihe zur Sammlung
informieren Interessierte ebenso wie die zahlreichen Publikationen zu Werken und Ausstellungen im Kunstmuseum.
Zu den Veranstaltungen zählen sowohl Diskussionsrunden als auch musikalische und literarische Darbietungen.
Eine Besonderheit sind die dank finanzieller Unterstützung von Gemeinden und Firmen für Schulen unentgeltlichen museumspädagogischen Angebote (seit 1996). Diese beinhalten Ausstellungsbesuche mit speziellen Führungen (es gibt zwei Pädagoginnen, eine wird vom Museum bezahlt, eine von der Stadt), das Experimentieren mit abstrakter und gegenständlicher Malerei und Ton sowie Theaterspielen.
Im Dezember 1999 findet unter dem Titel "Malen im Museum" die zweite Ausstellung mit SchülerInnenarbeiten statt.
Das Kunstmuseum Winterthur bietet auf seiner homepage umfangreiche Informationen zu Öffnungszeiten, Gebäude, Kunstverein und Ausstellungen.
In Zusammenarbeit mit sämtlichen Winterthurer Sammlungen existiert ein Museumsbus, welcher während der Öffnungszeiten stündlich alle Museen vom Hauptbahnhof anfährt.
Der Winterthurer Tourist Service bietet außerdem ein Pauschalangebot aus Übernachtungen und freiem Eintritt in die Kunstsammlungen.
Tom Rindler u. Stella Christofolini

Das Copyright liegt bei den AutorInnen
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Letzte Änderung: 30.11.2002,
SM