NEANDERTHAL MUSEUM METTNACH
Adresse:
Talstrasse 300, D - 40822 Mettmann
Info-Tel. 0049 2104 979797, Fax 0049 2104 979796
- Anfahrt:
- Regio Bahn (S-Bahn-Linie 28) Kaarst-Mettmann-Kaarst, Verbindung alle zwanzig Minuten, Haltestelle Bahnhof Neanderthal, 5 Minuten Fußweg zum Museum.
- S-Bahn-Linie 8 (Mönchengladbach-Hagen-Mönchengladbach), Haltestelle Hochdahl,
ca. 15 Minuten Fußweg zum Museum.
- Autobahn A 46 Wuppertal-Düsseldorf, Abfahrt Hilden, ab dort Ausschilderung "Neandertal" bzw. "Neanderthal Museum" folgen.
- Autobahn A 3 Köln-Oberhausen, Abfahrt Mettmann, Richtung Mettmann bis Zentrum, ab dort Ausschilderung "Neanderthal Museum" folgen.
- Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag 10 bis 18 Uhr,
Montags geschlossen
- Eintritt:
- Erwachsene - DM 10,-
- Familienkarte - DM 22,-
- Kinder und Jugendliche von 6-14 Jahren, BW-Soldaten, Studenten, Behinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose gegen Ausweis - DM 6,-
- Schulklassen - DM 5,-
- Gruppen (ab 10 Personen) - DM 9,-
- Einzelbesucher und Familien erhalten bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln einen Preisnachlaß von DM 1,-
- Internet: http://www.neanderthal.de.
E-mail: museum@neanderthal.de
Der Neanderthaler als Ausstellungsgegenstand:
Der Neanderthaler gilt immer noch als das Synonym für die Urgeschichte der Menschheit:
Seit seinem Fund im Jahre 1856 im Neanderthal bei Mettnach reiht sich der Neanderthaler
als gewichtiges Glied in unsere Vorstellung von humanoider Evolutionskette ein.
Im Jahre 1996 wurde am Ort seiner Entdeckung ein neues Museum im Sinne der folgenden
Zielsetzung errichtet:
"Die Fragen "Woher kommen wir?", "Wer sind wir?","Wohin gehen wir?" verdeutlichen die Intention des Museums. Der legendäre Ort Neanderthal ist Veranlassung, über die Entwicklungsgeschichte der Menschheit zu reflektieren. Deshalb werden nicht nur die Neanderthaler und ihre Zeit präsentiert, sondern die gesamte Entwicklungsgeschichte bis in die Gegenwart. Dabei werden biologische und kulturelle Entwicklung des Menschen zu einem gemeinsamen Erzählstrang verdichtet."
Die Dauerausstellung:
Die Ausstellung ist als multimediale Präsentation konzipiert worden, die auf multidisziplinären Forschungsergebnissen basiert und diese in Form einer Erzählung dem Besucher näherbringt.
Die Erzählung umfaßt im Einführungsbereich einen Prolog und durch die Verbindung von fünf Themenbereichen fünf weitere Episoden. Es wird hierbei kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, die Geschichte der Menschheit wird somit auf selektierte Themenbereiche beschränkt:
Selbst bei Schwerpunktsetzungen kann bei der Ausstellungsfläche von 1200 m² das angestrebte vielschichtige Informationsangebot nur durch den Einsatz von Multimedia-Technologie erreicht werden. Diese thematische Verdichtung und Raumerweiterung wird durch den Einsatz von insgesamt 90 min. Audiotext, 45 min. Filmsequenzen und 180 min. Multimedia auf Info-PCs angestrebt.
Originale als Dauerleihgaben aus den Sammlungen anderer Museen bilden in diesem Rahmen nicht das Zentrum der Ausstellung, sondern begleiten und dokumentieren die Erzählung .
Die Museumsleitung faßt mit dieser Konzeption eine möglichst breite Zielgruppe ins Auge:
Jeder Besucher kann aus dem Informationsangebot individuell wählen - je nach Interessenslage und vorhandenem Zeitbudget.
Die Ausstellungsebenen:
Die Spirale als Sinnbild der Evolution prägt die Architektur: Die Dauerausstellung entwickelt sich auf einer spiralig aufgebauten, allmählich ansteigenden Rampe, die sich über vier Ebenen erstreckt.
Die entscheidenden Abschnitte der Menschheitsgeschichte werden in den fünf Themenbereichen "Leben und Überleben", "Werkzeug und Wissen","Mythos und Religion", "Umwelt und Ernährung" und "Kommunikation und Medien" aufgegriffen und ziehen sich als chronologisches Leitsystem durch die gesamte Ausstellung.
Für sein Konzept der multimedialen Präsentation wurde das Neanderthal Museum im Jahre 1998 im Rahmen der Verleihung des "European Museum of the Year Award" ausgezeichnet;
das Architekturkonzept wurde mit vier deutschen Architekturpreisen prämiert.
Josefien Schuurman und Elke Ferstl
Das Copyright liegt bei den AutorInnen
Bildnachweis: Neanderthal Museum, Mettnach
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Letzte Änderung: 30.11.2002,
SM