DAS OLYMPISCHE MUSEUM
LAUSANNE
Adresse:
Quai d’Ouchy 1, case postale 1121, CH - 1006 Lausanne
Info-Tel.++41/21/ 6216511, Fax++41/21/ 6216512
- Anfahrt: Das Museum befindet sich in der Französischen Schweiz, am Ufer des „Lac Lémain“ in eine hügelige Parklandschaft gebettet. Der Parkplatz „Place de la Navigation“ ist an der Wasserseite gelegen und 800m vom Museum entfernt.
- Öffnungszeiten:
Oktober-April : Di-So 10-18
Mai-September : Di-So 10-19
Donnerstags bis 21.30
Montags geschlossen
- Eintritt: : Erwachsene (ab19): Fr. 12.-
Kinder (10-18) : Fr. 6.-
Studenten : Fr. 9.-
Kinder (unter 9) : freier Eintritt
Familien : Fr. 30.-
Führungen für Gruppen (max.25) : Fr.100.-
- Sonstiges: Für Kongresse und Vorträge können Hörsäle und Seminarräume gemietet werden.
Zudem gelten besondere Angebote für Unterkünfte und Ausflüge in Verbindung mit der Eintrittskarte.
Weitere Informationen bei dem Office du Tourisme de Lausanne Tel:(021)6177321
Das Olympische Museum in Lausanne bezeichnet sich als das weltweit größte Zentrum für die Olympische Bewegung. Inwiefern das zustimmt, davon müssen Sie sich selbst überzeugen! Ich möchte hier nur einen kleinen Vorgeschmack von dem geben, was Sie dort erwartet.
Die Geschichte des Museums
1894 gründet Baron Pierre de Coubertin in Paris das Commité International Olympique (C.I.O.) und zwei Jahre später werden durch seinen Einsatz die Olympischen Spiele wiederaufgenommen. Ab 1915 befindet sich der Hauptsitz des C.I.O. in Lausanne. 1982 gründet Baron Pierre de Coubertin das provisorische Museum ebendort im Stadtzentrum. Und schließlich am 23.Juni 1993 feiert das heutige Museum seine Eröffnung. So wird Lausanne, neben Athen, zum Dreh-und Angelpunkt der Olympischen Bewegung.
1995 markiert bereits der Gewinn des „European Museum of the Year Award“ ein Punkt auf der steilen Erfolgsleiter des Museums.
Der Bau - Symbol der Olympischen Ideale
Der Mexikaner Padro Ramirez Vazquez und der aus Lausanne stammende Jean-Pierre Cahen, entwarfen das fünf-stöckige Gebäude. Mit Rücksicht auf die landschaftlichen Vorgaben und mit der Absicht, den Bau durch ein sich allmähliches Nähern wirken und emporwachsen zu lassen, sind nur drei Stockwerke überirdisch angelegt. Dadurch ist von der Wasserseite noch nichts von der Konstruktion aus weißem Marmor –ein Geschenk der griechischen Regierung– zu sehen. Im transparent gestalteten Innenraum wird der sich durch den öffentlichen Park schlängelnde Weg fortgeführt. Er leitet den Besucher zu den einzelnen Stockwerken und stellt eine Verbindung zwischen Außen- und Innenbau dar.
Die Sammlung und ihr Konzept
Sowohl im Erdgeschoß, als auch im ersten Stock sind der geschichtliche Überblick und die Entwicklung der Olympischen Spiele von der griechischen Tradition bis heute zu verfolgen und führen den Besucher in die Welt des Sports ein unter Einbezug seines sozialen, wirtschaftlichen und organisatorischen Kontextes. Dies wir durch themen-bezogene Artefakte wie Medaillen, Urkunden, Kleidungsstücke (z.B. die Rennschuhe von Carl Lewis), sowie Sportgeräte, und noch zahlreiche andere spannende Dinge begleitet und veranschaulicht. Die ständige Sammlung gewinnt durch die großen Briefmarken- und Münzsammlungen zusätzlich an Bedeutung. Die Kunstwerke erhalten vorwiegend ihren Platz in der ihre Wirkung unterstreichenden Parkanlage. In dieser Vereinigung von Kunst und Sport, von Baron Pierre de Coubertin „OLYMPISM“ genannt, liegt das neue Konzept das Museums. Eine bereichernde Ergänzung zu der Objektsammlung bietet das im Untergeschoß befindliche öffentliche Study Centre. Hier bieten eine Bibliothek, Videothek, Fotothek und das Archiv auch dem nicht-Museumsbesucher die Möglichkeit, wissenschaftliche Nachforschungen anzustellen. Natürlich darf neben all der geistigen Nahrung der Ort für das kulinarische Wohlbefinden im obersten Geschoß mit der Terrasse nicht unerwähnt bleiben.
Temporäre Ausstellungen bieten immer wieder neue Attraktionen, wie in der Ausstellung “Jeux Olympique d’hiver“, im Jahre 1994, eine 36m² große Eisbahn im Museum selbst die Besucher in Staunen versetzte.
Weitere markante Besonderheiten
Modernste Techniken in Form von audiovisuellen Präsentationen, Computer-animationen, Robotern und life-Interviews locken den Besucher aus seiner passiven Haltung heraus und bringen ihn zum Mitfiebern und dazu vergangene, unvergessliche Momente im Leben eines Champions neu mitzuerleben.
Das Ziel des Museums ist es, auf verschiedenen Wegen zu zeigen, daß die Bedeutung der Olympischen Spiele in der Förderung der internationalen Freund-schaft liegt. Ob und wie dies gelungen ist, können sie bei einem Besuch selbst entscheiden!
Auf die Plätze - fertig - los!

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Letzte Änderung: 30.11.2002,
SM