MUSEUM BADEN
SOLINGEN-GRAFRÄTH
Adresse:
Wuppertaler Straße 160,
D - 42653 Solingen-Grafräth
Info-Tel.0212-258 14-17 , Fax 0212-258 14-44
- Anfahrt:
Wegen mangelnder Ausschilderung folgender Anfahrtshinweis:
A 46, Ausfahrt Haan-Ost / Solingen, Richtung Solingen, nach drei Minuten in Gräfrath rechts abbiegen in Richtung
"Zentrum" (B 224), Nach weiteren 300m ist links das Museumsgebäude mit dem markantem Uhrturm zu sehen.
Ab Wuppertal-Vohwinkel: in 5 Minuten direkt über die B 224.
Parkplatz des Parkfriedhofes direkt dem Museum gegenüber oder in der Dyckerstraße neben dem Museum.
O-Buslinie 683 ab Solingen-Mitte oder ab Wuppertal-Vohwinkel (sieben Minuten von den dortigen Bahnhöfen der
Bundesbahn und der Schwebebahn)
- Öffnungszeiten:Di-So 10-17 Uhr
- Internet: http://www.museum-baden.de
Zwei Stiftungen befassen sich mit dem Museum Baden, es sind die Stiftung Baden und die Eugen-Otto-Butz-Kunst-Stiftung. Die Stiftung Baden legt die Basis des Museums fest, indem sie dafür sorgt, daß Objekte und Kunst aus dem Bergischen Land gezeigt wird.
Die Eugen-Otto-Butz-Kunst-Stiftung ermöglichte die Erwerbung des Grundstücks, den Ausbau des Museums sowie eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik. Der Ankauf und die Ausstellung von attraktiver Kunstwerke sind weitere Ziel der Stiftung.
Aber nicht nur private Institutionen beteiligen sich am Museum Baden, sondern auch das Land Nordrhein-Westfalen. Für das Land allein wäre es unmöglich gewesen, das Museum zu finanzieren. Dieser Mischung von Privatem und Öffentlichem erlaubt die Anschaffung von einem größeren Kulturangebot. Insgesamt werden 8.723 Objekte in der Sammlung nachgewiesen, was die Sammlung zu einer der bedeutendsten in Nordrhein-Westfalen macht.
Neben einer ständigen Ausstellung bietet das Museum Baden regelmäßig Wanderausstellungen. In deren Rahmen erscheint meistens ein Katalog. Die ständige Ausstellung zeigt Werke von Künstlern der Umgebung. Mehrere Sammlungen und Stiftungen bieten dem Besucher eine breite Palette an Kunstrichtungen und -objekten.
Zu sehen sind in der Sammlung Baden bergischen Goldmünzen, früheres Meissener Porzellan, europäische Städteansichten aus dem 16. Jahrhundert und Landschaftsmalerei aus dem 19. Jahrhundert.
Die Stiftung Max Kratz beinhaltet Bronzemodelle, Großplastiken und freie Arbeiten des Künstlers.
Zeichnungen, Aquarelle und Skizzen aus den 30er und 40er Jahren von Willi Deutzmann werden in der Ursula-Deutzmann-Stiftung vorgestellt, in denen er die bergische Landschaft bemalt, sowie Werke der Bildhauerin Milly Steger.
Die Sammlung Felix Ganteführer bietet prominente Beispiele als Kunst der Nachkriegszeit sowie zeitgenössische Malerei und Skulpturen. Ihr Hauptthema ist die Entwicklung der ungegenständlichen Kunst. Folgende Künstler dieser Epoche sind mit Werken ausgestellt: Peter Brüning, Felix Droese, Albert Hien, Ulrich Rückriem, Beatrix Sassen, Bernhard Schultze, Emil Schumacher und Hanns Trier.
Erwähnenswert ist, daß sich das Museum Baden in einem Bau von Arno E. Fritsche befindet. Das Innere wurde sehr aufwendig gestaltet. Nach einer massiven Zerstörung während des 2. Weltkrieges wurde das Gebäude im Jahre 1953 wiederaufgebaut und wurde zum Aufstellungsplatz des Deutschen Klingenmuseum bis Ende der 80er Jahre. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Seit Oktober des Jahres 1996 dient es als Museumsraum.
Robert Kremnitz
Das Copyright liegt bei den AutorInnen
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Letzte Änderung: 30.11.2002,
SM